Vereinschronik

175 Jahre

Gesangverein Liederkranz Renningen 1839 e.V.

1808 - 1829

Mit Beginn des 18. Jahrhunderts trat das Bürgertum immer mehr in Erscheinung und verschaffte dem Wunsch nach eigenem Gesellschaftsleben lebendige Geltung. Wenn vorher das musische Leben auf die Herrscherhöfe beschränkt war, gaben nun die Gründungen bürgerlicher Vereinigungen Ausdruck einer neuen Zeit. So wie Karl Friedrich Zelter (1758-1832) im Jahr 1808 Sangesfreunde um sich sammelte und die Berliner Liedertafel gründete, so führte Turnvater Jahn (1778-1858) im Jahr 1811 erstmals junge Leute auf einen Freiplatz, den er dann Turnplatz taufte, um dort Leibesübungen zu betreiben. Schon bald wurden diese Entwicklungen als kultureller Fortschritt anerkannt und dehnten sich weiter aus.
In Württemberg wurde als erster Gesangverein im Jahr 1824 der Stuttgarter Liederkranz gegründet. Ihm folgte im Jahr 1829 die Tübinger Liedertafel, die von Friedrich Silcher (1789-1860) gegründet wurde, der auch als beliebter schwäbischer Komponist eine Fülle von Liedern hinterlassen hat, die, solange es Schwaben gibt, unvergänglich sein werden.

08. Mai 1839

Am 8. Mai 1839 wurde das Denkmal von Fr. v. Schiller (1759-1805) in Stuttgart eingeweiht, wobei auch der Stuttgarter Liederkranz mitwirkte. An diesem Tag ging auch ein Häuflein sangesfreudiger Renninger nach Stuttgart. Die Wirkung dieser historischen Weihestunde muss für die Renninger so gut gewesen sein, dass sie sich entschlossen, auch aus ihrer Sängerrunde einen Verein zu bilden. So gründeten sie in unserer Gemeinde Renningen, die damals 1550 Einwohner zählte, einen Gesangverein, dem sie den Namen LIEDERKRANZ gaben.

1840 - 1841

Der Hauptgründer war Matthäus Schaber (genannt Sänger-Matthes), der dann auch Vorstand wurde. Dirigent war Lehrer Sigl, verheiratet mit der Tochter des damaligen Adlerwirtes Hackh. Daher wird zu der Zeit schon der „Adler“ (heute Pizzeria Adler da Giovanni in der Hauptstr.) das Vereinslokal gewesen sein. Da in der Zwischenzeit nichts anderes bekannt wurde, hat der Liederkranz mit einiger Sicherheit die ersten 125 Jahre im „Adler“ seine Heimat.
Schon am 1. Mai 1840 konnte sich der Liederkranz auch vor auswärtigen Vereinen hören lassen und bekam von der Ortsobrigkeit 11 Gulden „zur weiteren Ermunterung“, wie dies in der Chronik heißt.
Am 28. Juni 1840 wurde der Verein auch nach Stuttgart zu einer Feier der Buchdruckerkunst eingeladen. Mit den meisten Stimmen des Bürgerausschusses wurde am 08. Juli 1840 beschlossen, dem Verein zum Kauf einer Fahne 16 Gulden zu bewilligen. Im September 1841 wurde im ganzen Land das 25jährige Regierungsjubiläum von König Wilhelm I. gefeiert. Der Liederkranz Renningen beteiligte sich beim Fest in Stuttgart. Dazu erhielt jeder Sänger 48 Kreutzer aus der Gemeindekasse.

1855 - 1891

Dann folgte eine Notzeit mit Teuerung und Kriegen, und die Sängertätigkeit kam immer wieder zum Schweigen. Es sei davon nur einiges erwähnt: 16. Mai 1855 Großbrand in Renningen, dann die Kriege 1866 und 1870. Im Jahr 1872 wurde der Liederkranz wieder ins Leben gerufen. Vorstand war Karl Bötzel, der den älteren Renningern noch in Erinnerung sein könnte. Dirigent war Lehrer Bleibler.Nach guter Aufwärtsentwicklung des Vereins wurde eine neue Fahne beschafft und 1891 auf den Wiesen beim Mühlbach eingeweiht.

Fahnenweihe 1891

Da der Verein um diese Zeit auch dem Strohgäu-Sängerbund beigetreten ist, wurde von dessen Gründer Lindenberger aus Leonberg, eine Sängerlinde gestiftet und gepflanzt. Sie erhebt sich am östlichen Ortsrand, Richtung Renninger See.

1914

Nun begann die Zeit, wo sich auch die Gesangvereine gegenseitig messen wollten und die Gelegenheit zum Preissingen wurde vom Liederkranz oft genützt. Doch nach zwei Preissingen im Jahr 1914, wo der Verein erste Preise erringen konnte, brach der erste Weltkrieg aus. Fünf Jahre lang verstummte der Chorgesang. Neun liebenswerte Sängerkameraden wurden dem Verein durch den Krieg geraubt.

1919 - 1929

85 jähriges Jubiläum 06. Juni 1926

Im Jahr 1919 wurde unter dem Vorstand Wilhelm Hackius die Tätigkeit wieder aufgenommen. Dirigent wurde Eugen Lang, der als Lehrer in die Gemeinde gekommen war. Herr Lang leitete den Verein bis 1933, trotzdem er 1922 nach Stuttgart versetzt wurde. Unter seiner Leitung wurde am 5. und 6. Juni 1926 das 85jährige Jubiläum in der Turnhalle und auf dem Sportplatz durchgeführt (bei diesem Jubiläum war die Chronik nur ab 19?1 bekannt)

Männerchor 1929

1933 - 05. Juni 1939

Der Regierungswechsel 1933 brachte im Kultusministerium neue Vorschriften betreffs Lehrer, die zugleich Dirigenten waren. Herr Lang musste aus diesem Grund den Liederkranz verlassen und wurde zum Ehren-Mitglied ernannt. Zur gleichen Zeit kam Herr Hauptlehrer und späterer Rektor Otto Mayer in die Gemeinde Renningen. Unserem Wunsch entsprechend übernahm er ab Januar 1934 den Liederkranz als Dirigent und leitet ihn bis 1964. Unter seiner Leitung wurde am 4. und 5. Juni 1939 das 100jährige Jubiläum gefeiert. Bei dieser großen Veranstaltung bewegten sich im Festzug gute 400 Gäste zum Festgelände auf dem Sportplatz.

01. September 1939

Am 1. September 1939 wurde unser Volk vom Ausbruch des zweiten Weltkrieges überrascht. Der Verein konnte die Singstunden weiterhin aufrecht erhalten. Dank der Anwesenheit von Herrn Mayer und der bereitwilligen Sängerinnen konnten immer wieder Wohltätigkeitsveranstaltungen durchgeführt werden. Mittlerweile war aus dem einstigen Männerchor ein Gemischter Chor geworden. Auch Frauen durften ab 1939 im Liederkranz mitsingen.

1940 - 1958

Für den 20. April 1940 wurde das ganze Volk zu einer Metallspende aufgerufen. Auch der Liederkranz musste notgedrungen eine Reihe seiner schönsten Pokale abliefern. Sie sind als Fotoaufnahmen im Protokollbuch für spätere Zeiten festgehalten. Bei Kriegsende kehrten leider 7 Sänger und 4 passive Mitglieder nicht zu uns zurück. Nachdem die Besatzungsmacht alle Verbände aufgelöst hatte, mussten dieselben später wieder neu gegründet werden. So wurde am 20. Juni 1947 der neue Keplergau im Schwäbischen Sängerbund gegründet. Unser Dirigent, Herr Mayer, wurde zum Gau-Chorleiter gewählt und führt dieses Amt bis 1964 aus. Die Liederkranz-Fahne soll angeblich nach Kriegsende von amerikanischen Besatzungssoldaten fortgenommen worden sein. Nach einigen Jahren bemühte sich der Verein um eine neue Fahne und so konnte am 20. Mai 1951 die Fahnenweihe auf dem Schwimmbadgelände stattfinden. Nach Bewilligung des Ausschusses wurde vom Reinerlös der Fahnenweihe im Gewand Hummelbaum ein Grundstück erworben. Die maßgeblichen Personen waren der 1. Vorsitzende Gottlob Weiß und sein Bruder (späterer Schriftführer Wilhelm Weiß).
Am 24. Januar 1952 wurde der Verein im Vereinsregister des Amtsgerichtes Leonberg eingetragen. Da jetzt der Verein registriert war, konnte das Grundstück endgültig auf den Liederkranz eingeschrieben werden.

Bei der Bundeshauptversammlung am 16. März 1958 in Reutlingen wurde Herr Mayer vom Schwäbischen Sängerbund mit der Silcher-Nagel-Plakette und vom Deutschen Sängerbund mit der goldenen Ehrennadel für 50jährige Dirigententätigkeit ausgezeichnet.

1960 - 1968

Beim Sommernachts- und Waldfest am 12. Juni 1960 überreichte Landrat Ramsauer die Zelter-Plakette. Diese Plakette wurde 1956 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet. Diese Auszeichnung erhalten nur Vereine, die mindestens 100 Jahre alt sind und eine positive Kulturarbeit nachweisen können.

Vom 27.-29. Juni 1964 feierte der Gesangverein Liederkranz auf dem Festplatz sein 125-jähriges Vereinsbestehen. Das Jahr 1965 brachte bei vielen alten Sängerinnen und Sängern Enttäuschung mit sich: Chorleiter Otto Mayer verließ altershalber auf eigenen Wunsch nach 32-jähriger Dirigententätigkeit in Renningen den Verein. Kurz darauf sah sich der Verein gezwungen aus verschiedenen Gründen seine alte Heimat (den Adlersaal) nach 126 Jahren zu verlassen. Die Renninger Kleintierzüchter erklärten sich bereit, den Verein in ihr Heim in der Hinterriedstraße aufzunehmen. Seit 1967 leitet Chorleiter Walter Pfohl den Chor. Schon nach kurzer Zeit rief er im Herbst 1968 einen Kinderchor ins Leben, der immer wieder bei verschiedenen Anlässen mitwirkte.

1970 - 1973

Herr Pfohl beschritt neue Wege der konzertanten Linie, so die Kirchenkonzerte 1970 und 1973.

Im Jahr 1971 kam das Vereinsgrundstück im Hummelbaum in die Bauumlage und wurde somit Bauland. Immer wieder gab es im Ausschuss und in der Vorstandschaft Probleme in Bezug auf den Bauplatz. Im August 1972 starb unser passives Mitglied und früherer Sänger Gottlob Eisenhardt (Kinobesitzer). Nachdem der Kinobetrieb stillgelegt war, bemühte sich der Liederkranz um den Erwerb des Kinogebäudes. Bei der Generalversammlung am 27. Januar 1973 gaben die anwesenden Mitglieder ihre Zustimmung, dass die Vorstandschaft die Veräußerung des Baugrundstücks sowie den Erwerb des Kinogebäudes durchführen konnten. Der Verkauf erfolgte bereits am 27. Februar 1973. Am 15. Mai 1973 Abschluss des Kaufvertrages. Seit dieser Zeit wurde ununterbrochen in unzähligen Arbeitsstunden das Kino von den Vereinsmitgliedern zum Vereinsheim umgebaut. Diese Zeit der Gemeinschaftarbeit wurde zu einem großen Höhepunkt in der Vereinsgeschichte.

1974

Am Wochenende 29. November – 1. Dezember 1974 konnte der 135 Jahre alte Liederkranz die Einweihung seines Vereinsheims feiern. Zu dieser Zeit besteht der Verein aus 250 Mitgliedern. Dem Kinderchor gehören 60 Kinder an. Seit 1985 steht der Gemischte Chor mit seinen rund 70 aktiven Sängerinnen und Sängern unter der Leitung von Wilhelm Bäuml. Der Chor ist mit seiner Arbeit aus dem kulturellen Leben der Stadt Renningen nicht mehr weg zu denken. Aber auch im „Kepler-Gau“ nimmt der Liederkranz Renningen mit seinem schönen Klangkörper einen beachtlichen Platz ein.

1977-1989

Die Vereinsleitung liegt seit 1977 in den Händen von Hermann Reinhardt. Im Jahr 1989 wird der Verein sein 150 Jahre alt. Dieses Jubiläum wird mit zahlreichen Veranstaltungen im gesamten Jubiläumsjahr gefeiert. Aufgrund des Jubiläums erhält der Liederkranz Renningen 1990 die Konradin-Kreutzer-Tafel als allerhöchste Auszeichnung für deutschen Chorgesang.

1991 übernimmt Albrecht Volz die Leitung des gemischten Chores, die er bis 1998 beibehält.

2000

Sabine Leppin wird dann neue Dirigentin. Unter ihrer Leitung wird im Jahr 2000 der Chor „Voices of Joy“ gegründet. Mit diesem neuen Chor wollte der Liederkranz Renningen mit neuer moderner Musik junge und junggebliebene Sängerinnen und Sänger ansprechen und für den Chorgesang gewinnen.

Zur ersten Chorprobe am 25. Januar 2000 fanden sich insgesamt 12 Interessierte ein. Durch Werbung und kleine öffentliche Auftritte wuchs der Chor schnell auf 25 bis 30 Sängerinnen an. Im Dezember 2000 gab sich der Chor den Namen „Voices of Joy “. Die anfangs vereinzelten männlichen Teilnehmer blieben letztlich doch zu Hause, sodass sich „Voices of Joy“ inzwischen als reiner Frauenchor etabliert hat. Inzwischen singen 30 Frauen begeistert mit. Der Chor singt vorzugsweise englische Literatur. Musical-Melodien, Popsongs, Gospels, Balladen, Evergreens, Swing, aber auch klassische und geistliche Lieder gehören zum umfangreichen Repertoire. Im Vordergrund steht bei „Voices of Joy“ weniger die Show, als vielmehr das musikalische Miteinander. Alle Sängerinnen sind Amateure, die sehr viel Freude und Engagement für das gemeinsame Singen mitbringen.

Der Frauenchor „Voices of Joy“ hat sich in Renningen inzwischen fest etabliert. Seit der Gründung ist „Voices of Joy“ mehrfach zusammen mit dem gemischten Chor des Liederkranz Renningen und als Gastchor bei Konzerten anderer Gesangvereine aufgetreten. Aber auch eigene Konzerte und Veranstaltungen werden durchgeführt, so waren z. B. im Rahmen der Konzertreihe "Voices meet..." schon bekannte Künstler wie "Backblech" und "Pepper and Salt" zu Gast. Im Naturtheater Renningen ist „Voices of Joy “ ein regelmäßig gerne gehörter Chor im Vorprogramm der Theaterpremiere.

2002-2007

2002 übernimmt Angelika Mees die Leitung beider Chöre, die sie erst wegen ihrem Wegzug nach Leipzig im Jahr 2007 wieder abgeben muss. Bereits vor ihrem Ausscheiden kommt Im Verein die Frage auf, ob die Chöre nicht unterschiedliche Chorleitungen und evtl. auch unterschiedliche Probetage haben könnten, um jedem Chor die Möglichkeit zu geben, anschließend in gemütlicher Runde die Probe ausklingen zu lassen. So wird dann beschlossen, dass nach zwei Dirigent/Innen gesucht werden soll, der Gemischte Chor hat sich nach interner Abstimmung bereit erklärt, seinen Probentag auf den Donnerstag zu verlegen. Glücklicherweise können tatsächlich zwei Dirigentinnen gefunden werden: der Gemischte Chor hat bereits im März 2006 mit Johanna Vogelgsang eine neue Dirigentin gefunden.

„Voices of Joy “ singt seit November 2007 unter der Leitung von Frau Margaret Hills. Margaret Hills fordert und fördert die „Voices of Joy“ durch ihre mitreißende, motivierende Art und bringt sie nach kurzer Zeit dazu, selbstbewusst Konzerte auswendig zu singen. Johanna Vogelgsang ihrerseits findet im Gemischten Chor ihre neue Berufung und es beginnt auch hier die Zeit einer fruchtbaren Zusammenarbeit.

2007

Außerdem begeht Johanna Vogelgsang mit unserem Verein neue Wege in Richtung Seniorensingen. Während in den anderen Gesangvereinen viel in die Jugendarbeit investiert wird, was auch vom Schwäbischen Chorverband finanziell unterstützt wird, wendet sich unser Verein der Seniorenarbeit zu, auch wenn es hierfür leider keine Zuschüsse vom Verband gibt. Am 22. Oktober 2007 findet der erste ChorSenior statt, zu dem alle älteren Mitbürger eingeladen sind, die gerne singen. Leistungsorientierung steht hier nicht im Vordergrund, sondern die pure Lust am Singen. Auch wird nicht auf richtiges Singen Wert gelegt, sondern darauf, dass die Senioren gerne kommen, um ihnen bekannte Literatur aus früheren Tagen miteinander zu singen. Anschließend ans gemeinsame Singen gibt es Kaffee und Kuchen, sodass der Nachmittag in gemütlicher Runde ausklingen kann. Nach kurzer Zeit – der ChorSenior findet schnell großen Anklang – fügt Frau Vogelgsang zwischen den Liedern gelegentlich „Sitztänze“ ein. Eine bewährte Methode, um das Gehirn zu fordern, die spielerisch und ohne Leistungsdruck zu beschwingter Musik ausgeübt wird und den Senioren viel Spaß macht.

Der ChorSenior findet seit der Gründung regelmäßig vierzehntägig statt. Auch er ist aus dem Vereinsleben nicht mehr weg zu denken, gestaltet doch der „ChorSenior“ unter anderem auch den Seniorennachmittag mit.

2014-2016

Im Sommer 2014 wurde Margret Hills in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet und Herr Thomas Daub übernahm den Dirigentenstab der Voices of Joy Renningen. Im Januar 2016 wurde Thomas Daub zum Musikschuldirektor der Musikschule in Calw ernannt. Die Voices of Joy Renningen fanden schnell einen geeigneten Nachfolger in Herrn Roman Maslennikow.

2005

Aber nicht nur Dirigenten wechseln, auch der Vorstand. So ist nun seit mittlerweile elf Jahren eine Frau die führende Kraft des Liederkranzes. Nachdem Hermann Reinhardt nach 28 Jahren sein Amt niederlegte, wurde mit Gabi Breitling 2005 eine aktive Sängerin der „Voices of Joy “ in das Amt der 1. Vorsitzenden gewählt, die dieses mit viel Elan und Engagement ausfüllt. Wollen wir hoffen, dass sie dieses Amt noch lange mit Freude ausübt und unseren Verein schwungvoll in die Zukunft geleitet.

In der Zeit zwischen 2005 und heute gab es mehrere große Konzerte, die beide Chöre gemeinsam veranstalteten, an manchen wirkten auch andere befreundete musiktreibende Vereine aus Renningen und Malmsheim mit. Der Liederkranz ist im Veranstaltungskalender der Stadt Renningen in vielfältiger Weise vertreten und wirkt auch bei Veranstaltung der Stadt, wie dem Neujahrs-Konzert, mit beiden Chören mit.


175 Jahre Vereinsgeschichte

Nicht viele Vereine können auf eine so lange Zeit zurückblicken. Hier in Renningen ist der Liederkranz der einzige. Bleibt zu hoffen, dass wir auch zukünftig noch viele schöne und denkwürdige Augenblicke im und mit dem Liederkranz Renningen erleben dürfen. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft zum kulturellen Leben der Stadt Renningen beitragen zu dürfen, wenn wir unser Jubiläumsjahr erfolgreich gemeistert haben. Unter der Leitung unserer beiden kompetenten Dirigentinnen, Johanna Vogelgsang und Margret Hills, fand am 17.5., Beginn war 17.05 Uhr, der offizielle Festakt und anschließend ein wunderbares, einzigartiges Jubiläumskonzert statt.